Du suchst mich in den vielen Gesichtern deines Lebens, die kommen und gehen. Wachsam lauschst du dem Klang meines Namens, den der Wind flüsternd zu dir trägt. Du sehnst dich nach der wärmenden Anschmiegsamkeit meiner Haut und nach dem Wildmohnduft meines Haars auf Deinem Kissen. Du hältst Ausschau, halb suchend, halb wartend, dein ganzes Leben lang. Da ist ein blinder Fleck in deinem Innersten, der dir keine Ruhe lässt, denn er erinnert dich von Zeit zu Zeit daran, dass du nicht vollständig bist ohne mich. Deshalb suchst du meinen Blick in Massen von Augenpaaren ebenso wie im tausendfach funkelnden Sternen-meer des Himmels. Und stetig treibt es dich voran, das Wissen darum, dass es mich gibt und dass ich vielleicht schon an der nächsten Weggabelung auf dich warte, um mit dir zu gehen und deine schwarzsamtenen Nächte zu teilen. Ich, der Geliebte deines Herzens und die Geliebte deiner Seele ohne Namen. (…)

Feuer Erde Wind & Meer

Wie es in „Wildmohnliebe“
weitergeht, finden Sie im Buch

Feuer, Erde, Wind & Meer

Literarische Impulse für Sinn & Seele

>>> Hier geht’s zum Buch >>>