Wenn du nachts schläfst und deine Gesichtszüge sich entspannen, weil endlich alle Masken fallen dürfen, wenn dein Atem tief und frei wird und du für ein paar Stunden in das Land gehst, in dem du dir selbst begegnest, so wie du wirklich bist, dann sitze ich an deiner Seite und betrachte dein Antlitz.

Und wenn ich meine Hand sanft auf deine Stirn lege, dann erinnerst du dich an mich.

Du begegnest mir in den Schemen deiner Träume, und ich zeige deinen schlafenden Augen das, was du am Tag nicht sehen kannst. Oder sollte ich sagen, nicht sehen willst?

Jede Nacht kehre ich wieder und flüstere dir das Losungswort in deine offenen Ohren, denn in deinen Träumen verschließt du sie nicht vor mir. Oh, wie oft haben wir schon miteinander gelacht und geweint, weißt du nicht mehr? Über die Banalität deines Lebens und den tiefen Schmerz, der in deinem Innersten ruht. In seiner Klarheit weist er dir den Weg zu deinem Ziel, doch wenn du wach bist, erträgst du ihn nicht und siehst weg. (…)

Feuer Erde Wind & Meer

Wie es  in „Wenn du schläfst“

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Feuer, Erde, Wind & Meer

Literarische Impulse für Sinn & Seele

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