Die Kunst der physischen Liebe
ist eines der köstlichsten Erdengeschenke.
Aus Seelentiefe in den Körper gewachsen,
von dort aus sich vorbehaltlos an das Du verströmend,
gedeiht sie in ihrer vollkommensten Form
auf dem Nährboden der Freiheit.

Sie ist leise oder laut,
wild und scheu zugleich,
am liebsten jedoch sanfter Natur,
da sie dem Raum der Stille entspringt,
in den sie immer wieder zurückkehrt.

Versonnen wie natürliches Kinderspiel
begeistert sie als lebendig gewordene Freude.
Entspannt, weil befreit von drängender Gier,
bewegt sie sich sprudelnd, leicht und fließend
und löst dieselben erhebenden Gefühle aus
wie schöpferisches Tun,
das Malen eines Bildes,
das Formen einer Skulptur,
achtsames Betrachten einer Blume
oder das Zelebrieren von Poesie und Musik.

Ganz einfach deshalb,
weil die antreibende Motivation
nicht der Mangel ist,
nicht das Brauchen,
auch nicht das Wollen,
sondern reinste, überfließende,
sich materiellen Ausdruck verleihende
und aus Ganzheit geborene
Schöpferkraft.

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