Gedanken eines Kindes

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Gedanken eines Kindes

Einmal überraschte mich mein älterer Sohn David (damals 9), Naturforscher und Tierfreund par excellence, mit einem selbst geschriebenen Text, den ich gerne an Sie weitergeben möchte. Danke, lieber David, für diese wunderschönen, erinnernden und inspirierenden Zeilen!

Deine Mama

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Wenn die Nacht zum Tag erwacht, geschieht etwas Schönes. Alles wird schlagartig lebendig, alle Tiere kommen aus ihren Verstecken. Der Nebel verzieht sich, die Raubtiere suchen nach Beute. Die Nacht, die langsam zum Tag erwacht, gibt alles, um Aufmerksamkeit auf sich zu richten.

Unsere Urahnen ehren die Natur. Daraus haben wir gelernt, dass wir die Natur nicht einfach so ausnützen können. Die Umwelt sollte nicht verschmutzt werden. Von der Natur leben wir. Ohne Natur kann sich kein Leben entwickeln. Deshalb ist die Natur ein ganz wichtiger Teil der Nahrungskette für die Tiere. Der Mensch sollte sich da lieber raushalten, weil er manchmal sehr viel Gewalt dazwischen bringt. Das ist auch der Grund, weshalb die Tiere scheu sind. Vor der Natur sollten wir Respekt haben. Viele Tiere schützen sich, weil sie nicht mehr heimisch sind.

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Manche Menschen können sehen, was in der Natur steckt. Diese Menschen haben eine Verbindung zu der Natur. Das haben eigentlich alle Menschen, doch leider fühlen nicht alle Menschen diese Verbindung. Um diese Verbindung zu fühlen, könnten die Menschen etwas freundlicher mit der Natur umgehen.

David

By | 2018-06-04T13:16:31+00:00 März 28th, 2015|Bewusst leben, Unsere Erde|3 Comments

3 Comments

  1. Manfred Zerndl 20. Juni 2015 at 8:50 - Reply

    In Dir, David, steckt ein wahrer Philosoph. Ein Mensch, der sich Gedanken macht, warum die Dinge so sind wie sie sind. Der hinterfragt und den Ursprung zu ergründen sucht.
    Das ist heute sehr selten. Um so mehr freut es mich für dich. Großartige Leistung.

  2. Beate Schmitter 30. Mai 2015 at 23:03 - Reply

    Danke für diese nachdenkliche, kluge Geschichte!
    Ein kleiner „Wachrüttler“ vielleicht für alle deren Augen ein bißchen trübe vom Stress des täglichen Lebens geworden sind.
    Ich liebe die Natur, um so mehr, als ich täglich mit unserer Labradorhündins Nase nicht nur jeden Strauch beschnuppere… durch die üppigen Felder hüpfe ich ihr hinterher und schaue sowohl mit den Augen des Hundes als auch mit meinen …
    Alles Liebe und …schreib noch weiter so schöne Geschichten

  3. Strugl-Zipper J. 28. Mai 2015 at 18:33 - Reply

    David — große Gratulation. Du bist kein kleiner, sondern schon ein großer Schriftsteller. Mach weiter so. Einfach toll. Judith.

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