Irgendwie geborgen – Unserem alten Planeten

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Irgendwie geborgen – Unserem alten Planeten

Weitgereiste Erdenseele, wie siehst du das alles eigentlich?
Hättest du nicht lieber deine Ruhe vor uns Menschenkäfern,
die auf dir umherkrabbeln und dich benagen wie nimmersatte Termiten?
Altehrwürdiges Wesen, du hast so viel mehr erlebt als wir.
Hast bereits Zeitenräume durchwandert,
die sich unsereins mit dem kleinen Termitengehirn kaum ausmalen kann.
Du weißt, wie es wirklich war, damals ganz am Anfang,
während unsere Gelehrten sich heut noch darüber in den Haaren liegen,
wie du wohl entstanden sein magst.

Was hat dich dazu gebracht, diese einzigartige Form anzunehmen,
von der man gewiss noch in den entferntesten Galaxien spricht?
Und nun, in den letzten paar Erdenminuten – so sagen sie –
erscheinen wir Menschen auf dir und gebärden uns wie Größenwahnsinnige.
Krümmst du dich manchmal unter den Schmerzen, die wir dir zufügen?
Oder erträgst du uns geduldig, weil du mehr weißt als wir?
Fühlst du dich bedroht durch die Ausgeburten unserer Kreativität?

Oder lächelst du still in dich hinein, wohl wissend,
dass nichts dich wirklich zerstören kann, auch nicht unser Termitengeschlecht?
Wähnst du dich allein auf deiner äonenlangen Fahrt,
verlassen von allen guten Geistern,
oder schmiegst du dich vertrauensvoll in die Hand von etwas
Größerem, Weiterem, Unendlicherem,
als unsere Vorstellung es jemals erfassen könnte?
Lässt dich halten und schöpfst Zuversicht aus dem Wissen,
du bist auf deiner Lebensreise doch irgendwie geborgen?

 

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Bild: www.pixabay.com

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By |2018-06-03T19:31:50+00:00April 30th, 2017|Bewusst leben, Unsere Erde, Vertrauen|4 Comments

4 Comments

  1. Liane Schmitt 23. Juli 2017 at 18:17 - Reply

    Was soll man dem Ganzen noch hinzu fügen? Auch der Kommentar braucht keine Erklärung. So genieße ich die Worte und.vor allem deren Sinn. Möge es vielen Menschen Freude bringen. Und, vielleicht, dem Einen und Anderen Erkenntnis und Erleuchtung. Danke.

  2. Mischa 21. Juli 2017 at 7:08 - Reply

    Die bewusste Existenz dieses Wesens, das uns nährt und das wir Mutter Erde nennen beinhaltet wohl auch einen Moment des Leidens durch die Respektlosigkeit der in der Evolution befindlichen Menschenkinder, die ihrerseits an der eigenen Art furchtbar leiden. Doch ich glaube, dass durch diese Unachtsamkeit auch Momente des Glücks von Mutter Erde besonders wahrgenommen werden, die durch freiwerdende und an Mutter Erde adressierte Energie entstehen, wie sie zum Beispiel durch Zwillingsseelenbegegnungen freigesetzt werden und die Transformation befeuern. Die Sage von Atlantis beinhaltet auch das Versprechen, dass letztlich alles im Guten enden wird, ob die Menschen das in diesem Zyklus erreichen, bleibt ihnen freigestellt. Mutter Erde hat ausreichend Zeit, ein neues Menschenzeitalter abzuwarten, wenn diese aktuell handelnde Menschheit sich selbst terminiert, die Erinnerung an diese Spezies bewahrt Mutter Erde in der Form, die wir Bodenschätze nennen.
    Ich danke Mutter Erde von Herzen für ihre Fürsorge und Geduld.
    So stimme ich Deinen Worten zu und genieße die Mystik, die sich in dem entstandenen Freiraum Deines Beitrags entfalten darf.
    Mit dem lieben Gruß eines alten Freundes
    Mischa

    • Andrea Maier 25. Juli 2017 at 19:42 - Reply

      Danke, lieber Freund, für Deine Einsichten und Worte. Sie tun wie immer gut. <3

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